Angsthilfe24

Soforthilfe · rund um die Uhr

Sofort-Hilfe bei akuter Angst und in Krisen

Sie müssen jetzt nichts allein schaffen. Auf dieser Seite finden Sie Notrufnummern, Beratungstelefone und einfache Schritte, die bei einer Panikattacke helfen.

Lebensgefahr oder akute Selbst- oder Fremdgefährdung?

Rufen Sie sofort den Notruf an oder gehen Sie in die Notaufnahme der nächsten (psychiatrischen) Klinik. Diese sind rund um die Uhr erreichbar.

Kostenfrei & vertraulich

Hier erreichen Sie sofort jemanden

24/7

TelefonSeelsorge

Rund um die Uhr, anonym und kostenfrei. Alternativ 0800 111 0 222 oder 116 123. Auch per Chat und Mail.

24/7

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Wenn die Praxis geschlossen ist und es nicht lebensbedrohlich ist. Vermittelt auch Termine für eine psychotherapeutische Sprechstunde.

Nummer gegen Kummer

Kinder- und Jugendtelefon, anonym und kostenfrei zu festen Sprechzeiten. Elterntelefon: 0800 111 0 550.

Info-Telefon Depression

Information und Orientierung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zu festen Sprechzeiten – auch zu Hilfsangeboten vor Ort.

Akute Panik?

Das hilft jetzt – Schritt für Schritt

Lesen Sie die Schritte langsam. Sie müssen nicht alle machen – schon einer kann helfen.

01

Benennen

Sagen Sie sich: „Das ist eine Panikattacke. Sie ist unangenehm, aber nicht gefährlich – und sie geht vorbei.“ Die Angst erreicht meist nach wenigen Minuten ihren Höhepunkt und lässt dann nach.

02

Langsam ausatmen

Atmen Sie ruhig durch die Nase ein (ca. 4 Sekunden) und länger aus (ca. 6 Sekunden), zum Beispiel mit leicht gespitzten Lippen. Wiederholen Sie das einige Minuten.

03

Erden mit 5-4-3-2-1

Nennen Sie 5 Dinge, die Sie sehen, 4, die Sie hören, 3, die Sie spüren, 2, die Sie riechen, und 1, die Sie schmecken. Das holt die Aufmerksamkeit ins Hier und Jetzt.

04

Boden spüren

Stellen Sie beide Füße fest auf den Boden, drücken Sie die Hände gegeneinander oder halten Sie etwas Kühles in der Hand. Spüren Sie bewusst den Kontakt.

05

Die Welle vorbeiziehen lassen

Wenn möglich: bleiben Sie in der Situation, statt zu fliehen. Nicht gegen die Symptome ankämpfen – sie steigen, erreichen einen Gipfel und flauen ab.

06

Danach freundlich sein

Gönnen Sie sich eine Pause, trinken Sie etwas Wasser. Sie haben etwas Schweres geschafft. Notieren Sie später, was geholfen hat.

Bitte ärztlich abklären lassen

Treten Brustschmerzen, Atemnot oder Lähmungserscheinungen zum ersten Mal auf, sind sie ungewöhnlich stark oder anders als sonst, rufen Sie den Notruf 112. Körperliche Ursachen müssen immer zuerst ausgeschlossen werden.

Für Angehörige

Wenn Sie sich um jemanden sorgen

Bleiben Sie ruhig und in der Nähe. Sprechen Sie langsam und in kurzen Sätzen, z. B.: „Ich bin da. Das geht vorbei. Atme mit mir langsam aus.“ Vermeiden Sie Sätze wie „Reiß dich zusammen“.

Wenn Sie eine akute Gefahr für das Leben der Person oder anderer vermuten, bei Bewusstlosigkeit, starken Brustschmerzen oder wenn sich jemand nicht mehr sicher fühlt: Wählen Sie 112.

Nehmen Sie das immer ernst und sprechen Sie es offen an. Lassen Sie die Person möglichst nicht allein und holen Sie Hilfe: Notruf 112, die nächste psychiatrische Klinik oder die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111) – auch für Sie selbst als Angehörige.

Unterstützen kostet Kraft. Suchen Sie sich eigene Gesprächspartner, z. B. die TelefonSeelsorge, eine Angehörigengruppe oder eine Beratungsstelle.

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